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Tokyo Godfathers
Wenn ich „Tokyo Godfathers“ mit nur einem Wort beschreiben müsste so wäre das erste was mir einfällt „schrill“. Grund dafür sind natürlich in erster Linie das ungewöhnlichen Hauptdarstellertrio, bestehend aus einer transsexuellen Tunte, einem jungen Mädchen und einem alten Säufer, die alle drei dazu noch Obdachlos sind. Nicht grad die Leute die man in einem Film als Helden erwartet. Doch Satoshi Kon ist ja bekannt dafür das er auf diesem Gebiet andere Wege geht.
Ein weiterer Punkt der diesen Film so eine seltsame Note gibt ist die Verbindung von Komik und Tragik in der Geschichte.
Eigentlich ist die story an sich ja ziemlich düster. Leider kann ich nicht näher auf diesen Punkt eingehen ohne unverzeihlich zu spoilern, aber was so im Verlauf der Geschichte an Hintergründen, sowohl über unsere 3 Helden als auch über die Geschichte mit dem Baby, raus kommt ist teilweise schon ziemlic ... (weiter)
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Battles Without Honor and Humanity
Mit „Battles Without Honor and Humanity” schuf Regisseur Kinji Fukasaku (Battle Royale) einen Meilenstein des Yakuzafilms und stellte dabei das ganze Genre auf den Kopf.
Dem bis dahin edlen Yakuza, der noch im Sinne der Traditionen mehr wie ein Samurai bzw. ehrenhafter Ronin auftrat, stellte er hier den völligen moralischen Zusammenbrauch der „ehrenwerte Gesellschaft“ gegenüber, in dem die Hauptfigur nur mehr wie ein Fossil, ein lebendes Relikt wirkt, das schon lang den Anschluss an die moderne Zeit verloren hat.
Beginnt die Geschichte des Clans anfänglich noch sehr familiär, so sind es besonders Shozos lange Gefängnisaufenthalte die ihn mehr und mehr von der Realität entfremden und mit jeder Entlassung steht er einer Welt gegenüber die sich mehr vom alten Kodex verabschiedet hat.
So gelingt Fukasaku hier auch ein ungeschönter Blick auf die Nachkriegsentwicklung Japans, die dessen dunkle Seite beleucht ... (weiter)
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